Das populärste und einfachste Rezept

 

Das populärste und einfachste Rezept zur innerlichen Anwendung stammt nach einer Überlieferung von Franziskaner-Pater Romano Zago:

 

 

 

 

300 g Aloe – ca. 1 Blatt frisch geerntet
500 g reiner Bienenhonig
3-4 Esslöffel Zuckerrohr-schnaps zur Konservierung.

Nach der Ernte eines Aloe Blattes sollten Sie darauf achten, das Blatt für einige Stunden auf einem Küchentuch etwas „ausbluten“ zu lassen. Der gelbe Saft, der bei Verletzung des Blattgewebes aus der Blattschale austritt, schmeckt sehr bitter und enthält viele Anthraquinone (wie zum Beispiel das Aloin), die auf den menschlichen Organismus eine abführende Wirkung haben können (Lenter 1998).Bitte haben Sie an dieser Stelle Verständnis, dass wir, als „Nicht-Mediziner“, Ihnen keine detaillierten Auskünfte über den medizinisch / therapeutischen Einsatz der Aloen geben dürfen. Wir müssen Sie hier auf die umfangreiche Literatur verweisen, wie zum Beispiel die von Michael Peuser. In dieser Literatur ist die Heilwirkung der Aloe Vera und auch der Aloe Arborescens bei einer Vielzahl von Krankheiten ausführlich beschrieben. Es wird von Erfolgen berichtet bei Bekämpfung von Arteriosklerose, Allergien, Diabetes und Immunschwäche. Auch bei Krebs und anderen Geschwüren findet die Aloe Einsatz (Peuser 2000, Lenter 1998).Ob Sie die Aloe Blätter für den Cocktail mit Schale (inkl. Rückstände des bitteren, leicht abführenden Aloins) verwenden oder lieber filetieren möchten, hängt ganz von Ihrem Geschmack und der Empfindlichkeit Ihres Darms ab. Bei bestimmten Therapien, besonders bei der Verwendung der Aloe arborescens, wird der Einsatz mit Schale bevorzugt (Peuser 2000).Durchführung: Alle Zutaten zusammen in einem Mixer zerkleinern, in ein Glas abfüllen und täglich ca. 2-3 Löffel vor jeder Mahlzeit konsumieren. Im Kühlschrank aufbewahrt hält sich dieser Cocktail über mehrere Tage frisch.